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| 27.02.2006 |
Besuch bei der
LEBIG |
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Am Abend des 27.02. waren Kommando, Chargen
und Sachbearbeiter zu einer Führung mit anschließender
Diskussion in die Rettungsleitstelle nach Tulln eingeladen.
Nach der Begrüßung durch Leitstellenleiter Josef
Sprengnagel brachte uns Rene Kerschbaumer in einem interessanten
und umfangreichen Vortrag die Tätigkeiten und Arbeitsweisen
der LEBIG näher.

Im Anschluss daran war es uns möglich
das Dispositionssystem für Rettungseinsätze kennen
zu lernen und einige Alarmierungen zu verfolgen. Die
anwesenden Feuerwehrmitglieder zeigten sich sichtlich beeindruckt
vom Leitstellenbetrieb und wir hoffen auch weiterhin auf eine
gute Partnerschaft mit der LEBIG.

Bemerkung: Das Kürzel LEBIG steht für „Leistellen-
Entwicklungs-, Betriebs- und IntegrationsGesellschaft m.b.H.
Die Gesellschaft ist zuständig für die Disposition
sämtlicher Einsätze von Rotem Kreuz und Arbeiter-Samariterbund
in Niederösterreich.
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| 24.02.2006 |
Einsatzübung
für Atemschutzträger |
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Die erste Einsatzübung im neuen Jahr beschäftigte
sich mit dem Themen Atemschutz unter Einsatzbedingungen und
Schaumerzeugung.

Das Ausbildungsteam baute in der Fahrzeughalle zu diesem Zweck
einen Hindernisparcours für Atemschutzträger auf
und nebelte die gesamte Halle ein. Das Ausbildungsziel war
das richtige Vorgehen im Trupp, Schutz vor Flashover, Orientierung
in vorrauchten Räumen und Rettung eines bewusstlosen Kameraden
ins Freie mit anschließenden Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Anschließend wurde das Wissen der Mannschaft über
Schaumerzeugung und –einsatz aufgefrischt. Mittels natürlich
abbaubaren Proteinschaummittel wurde Mittel- und Schwerschaum
erzeugt. |
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| 20.02.2006 |
Brandalarm
um 04:23 Uhr früh |
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Unsanft geweckt wurde die Mannschaft am 20.
Februar: Im Sozialzentrum Grafenwörth hatte die Brandmeldeanlage
angeschlagen.
In einem Aufenthaltsraum im OG hatte ein Aschenbecher zu qualmen
begonnen und einen Melder aktiviert. Nach
Rückstellung der Anlage konnten nach ca. 30 min die
(großteil noch verschlafenen) FF-Mitglieder wieder abrücken.
Anmerkung: Bei einem TUS-Alarm der Brandmeldeanlage wird nur
sog. "Stiller Alarm" für die FF Grafenwörth
ausgelöst, sollte es jedoch zu einem Brandereignis kommen,
ist schon in der nächsten Alarmstufe (B 2) aus Sicherheitsgründen
Großalarm: Fünf Feuerwehren mit 10 Einsatzfahrzeugen
(incl. 7 Atemschutztrupps) und das Rote Kreuz werden alarmiert. |
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| 19.02.2006 |
Angelobung der
Feuererwehrkommandanten |
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Besonders feierlich gestaltete Bürgermeister
Mag. Alfred Riedl die Angelobung von Kommandanten und Stellverteter
der fünf Feuerwehren der Gemeinde Grafenwörth.
Im Rahmen der Sonntagsmesse in der Grafenwörther Pfarrkirche
sprachen die im Jänner neu- bzw. wiedergewählten
Funktionäre die Gelöbnisformel:

"Ich gelobe, dass ich die Aufgaben, die mir auf
Grund des NÖ Feuerwehrgesetzes übertragen
wurden, gewissenhaft und unparteiisch erfüllen werde.
Ebenso werde ich die einschlägigen Bundes- und Landesgesetze
und die auf ihnen beruhenden Verordnungen und Weisungen beachten" |
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| 18.02.2006 |
Bergung eines
Klein-LKW |
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Am
frühen Nachmittag wurde die FF Grafenwörth
(die Jugendführer waren zufällig im FF-Haus) persönlich
von Arbeitern einer deutschen Baugesellschaft zu einer Fahrzeugbergung
gerufen.
Der Klein-LKW der Firma war samt leichten Anhänger auf
der S5-Baustelle Höhe Felser Straße im Schlamm stecken
geblieben.
Zuerst musste das Fahrzeug mittels Seilwinde geborgen werden,
dann setzten die Arbeiter wieder zurück um den Anhänger
- der ein Stück weiter weg feststeckte – anzukuppeln.
Anschließend wurde dann das Fahrzeug samt Anhänger
aus dem Schlamm gezogen.
Eingesetzt:
FF Grafenwörth – RLF, KRF/B – 4 Mann (3
Mann in Bereitschaft im FF-Haus)
Polizei Grafenwörth
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| 12.02.2006 |
KHD Einsatz
in St. Ägyd/Neuwalde |
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Großeinsatz im Kampf gegen den Schnee
im Bezirk Lilienfeld:
Fast 1000 Feuerwehrmitglieder kämpften
gegen die teilweise bis zu 3 m hoch liegenden Schneemassen.
Die Einheiten aus dem Bezirk Tulln (120 Mann mit 25 Einsatzfahrzeugen)
waren in St. Ägyd/Neuwalde eingesetzt, um die Schneelasten
von verschiedenen Dächern (Fabrikhallen, Öffentliche
Gebäude und Wohnhäuser) abzuräumen. Abfahrt
war um 06:oo Uhr in Tulln, von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr wurde
durchgearbeitet.

Teilweise konnten Hubsteiger eingesetzt werden, großteils
musste aber mit Leitern auf die oftmals steilen Dächer
geklettert werden, wo unter Eigensicherung (Anleinen) mittels
Schaufeln der Schnee heruntergeräumt wurde.
KRAN Grafenwörth
war bei mehreren Firmendächern und bei einem Gasthausdach
eingesetzt (dort sogar gemeinsam mit der örtlichen Bergrettung!) Wie
gefährlich solche Dachlasten sind, konnte an bereits
eingestürzten Hallen gesehen werden.
Die örtliche Feuerwehr hatte den Einsatz perfekt organisiert:
Mit Lotsen, Verkehrsreglern und auch die Versorgung unterstützten
die eingesetzten Einheiten optimal.
Bezeichnend die Aussage einer Einheimischen: "Seit Tagen
sehen wir in St. Ägyd nur mehr die Farben Weiß und
Rot: Weiß vom Schnee und Rot von den vielen Feuerwehrfahrzeugen! |
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| 11.02.2006 |
KHD-Einsatz
für
die Feuerwehr Grafenwörth |
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Am
Sonntag, 12.2. fahren auch Feuerwehreinheiten ( 2 Züge)
aus dem Bezirk Tulln in das von der Schnee-Katastophe betroffene
Gebiet in den Bezirk Lilienfeld.
Der Techn. Zug der 19. KHD-Bereitschaft bestehend aus den Fahrzeugen
MTF Röhrenbach, KRF Jettsdorf, LAST Sieghartskirchen und
KRAN Grafenwörth (mit Hebekorb) fährt um 05:00 Uhr
in den Raum St. Ägyd, um die örtlichen Einheiten
zu unterstützen.
Nachtrag 11.02.2006 16:00 Uhr:
Mittlerweile fahren 4 Züge mit 21 Fahrzeugen und
110 Feuerwehrmitgliedern
in den KHD Einsatz. Jeder Zug besteht aus einem Hubrettungsfahrzeug,
einem
Rüstfahrzeug, zwei Mannschaftstransportfahrzeugen und
einem Kommandofahrzeug.
4. Zug : (Kdt HBI Ploiner)
KDO Freundorf
MTF Röhrenbach
KRF Jettsdorf
KLF Sieghartskirchen
KRAN Grafenwörth mit Hebekorb
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| 10.02.2006 |
Suche nach vermisster
Person |
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Am späten Nachmittag wurde die FF Grafenwörth
von der Polizei zu einer Vermisstensuche alarmiert.
Aus dem
Senecura Pflegeheim war ein 81-jähriger Mann bereits seit
einigen Stunden abgängig und als die gemeinsame Suche
des Pflegepersonals und der Polizei erfolglos blieb, entschied
man sich, die Feuerwehr einzuschalten.
6 Gruppen der FF Grafenwörth durchkämmten die gesamte
Ortschaft sowie den Gewerbepark nach dem Vermissten, die FF
Feuersbrunn nahm ihre Suche im Norden auf und die FF Jettsdorf
durchsuchte ihr Ortsgebiet sowie die Wege an der S5, da vermutet
wurde, dass der Mann in Richtung Krems unterwegs war.
Erst um 21 Uhr konnte der Vermisste von der FF Feuersbrunn
auf einer Straße zwischen Feuersbrunn und Gösing
gefunden und gesund und munter wieder an das Pflegepersonal übergeben
werden.
Eingesetzt:
FF Grafenwörth – RLF, KLF, KF
FF Feuersbrunn – TLF, KLF
FF Jettsdorf – LF/B, KRF
Polizei Grafenwörth
RK Kirchberg/Wagram
Rettungshundestaffel Wr. Neustadt (in Bereitschaft)
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| 05.02.2006 |
03. – 05.02.2006:
FJ-Ausflug nach Altenmarkt/Yspertal |
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Wie jedes Jahr reiste auch heuer wieder die
FJ Grafenwörth nach Altenmarkt/Ypsertal ins dortige „Haus
der Feuerwehrjugend“ um im verschneiten Waldviertel einige
Tage zu verbringen.
8 Jugendliche, begleitet von 13 aktiven
Feuerwehrmitgliedern bezogen in den Abendstunden Quartier im
Sitzungssaal des Hauses. Nach dem anschließenden Abendessen
wurde für das Tischtennisturnier geübt und im Sitzungssaal
eifrig diskutiert.
Am Samstag traten wir unseren Weg zu den Schipisten nach Lackenhof
am Ötscher an, wo bis am späten Nachmittag sämtliche
blauen, roten und schwarzen Pisten bei herrlichem Wetter befahren
wurden. Dabei kam es natürlich wieder zu zahlreichen kuriosen
Stürzen (ein FM stürzte gar in einen 2m tiefen Graben!)
und leider auch zu einer Verletzung - FM Martin Buffat trug
vom Snowboarden einen Muskelfaserriss davon.
Am Abend wurde nach einem ausgiebigen Pizzaessen in Altenmarkt
auch wieder ein Badeausflug ins Erlebnisbad nach Ysper zwecks
Körperhygiene veranstaltet.
Wurde die erste Nacht noch von vielen Jugendlichen „durchgemacht“,
ging es in der zweiten Nacht doch wesentlich ruhiger zu.
Mit dem Blick auf eine sonnige Winterlandschaft verabschiedeten
wir uns dann am Sonntag aus Altenmarkt und können das
Haus der Feuerwehrjugend nur weiterempfehlen. |
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