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| 31.03.2006 |
Hochwasser-Information |
| 16:00 Uhr |
Nachdem ab 16:00 Uhr der Wasserspiegel im Bereich
Siel St. Johann außen
soweit gesunken ist, dass Ober- und Unterwasser annähernd gleich sind, konnte
der Pumpenbetrieb eingestellt werden und die Fallen geöffnet werden.
Bei den Kamptal-Stauseen wird nach wie vor vorrangig Wasser abgegeben, um wieder
Freiraum zur Rückhaltung von einem eventuellen erhöhten Zustrom aus
dem Kamp-Oberlauf zu erhalten.
Dadurch wird der Kamp in unserem Bereich noch länger diesen gleichbleibend
hohen Wasserstand haben. Die Strasse zur Donau wird daher noch längere Zeit
unpassierbar sein.
Seitens der Feuerwehr werden die Kontrollen der Wasserstände noch nicht
eingestellt, allerdings können die Zeitabstände vergrößert
werden. |
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| 30.03.2006 |
Hochwasser-Information |
| 20:00 Uhr |
Für Grafenwörth hat sich die Hochwasser-Situation
eigentlich entspannt:
Nachdem Donau und Kamp schon sinkendes Tendenz aufweisen, wird bei uns - natürlich
zeitverzögert - auch demnächst der Wasserstand erkennbar sinken.
Beim Siel konnte außerhalb des Dammes schon ein Sinken um 5 cm seit 17:00
Uhr bemerkt werden. Das heißt, dass jetzt schon vermehrt Wasser aus der
Au wieder in die Donau abfließen kann.
Nachdem noch immer ein Höhenunterschied von 1,10 m (Oberwasser/Unterwasser)
besteht, müssen die Pumpen weiter betrieben werden, und die Feuerwehr Grafenwörth
muß auch diese Nacht noch die regelmäßigen Kontrollfahrten aufrechthalten. |
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| 29.03.2006 |
Hochwasser-Information |
| 22:00 Uhr |
Nachdem Donau und Kamp doch stetig angestiegen
waren, mußten um 16:oo Uhr die Fallen an der Sielanlage
geschlossen werden und die Pumpen in Betrieb genommen werden.
Kamp:
Im Staubereich Ottenstein-Thurnberg waren noch ausreichend Reserven frei, sodass
die Hochwasserwelle aus dem Oberen Kamptal großteils zurückgehalten
werden konnte. In den Abendstunden wurde sogar wieder begonnen, zusätzliches
Wasser abzulassen, um wieder Reserven zur Verfügung zu haben.
Donau:
Die Donau war etwas geringer angestiegen als prognostiziert, die erwarteten
800 wurden nicht erreicht.
Was hatte die Feuerwehr heute zu tun:
Ab 06:00 Uhr wurden bis Nachmittags im Abstand von ca. 3 Stunden Kontrollfahrten
durchgeführt, um die Pegelstände abzulesen. Das Kommando stand laufend
mit den zuständigen Referenten der BH Krems bzw. Tulln in Verbindung,
um die neuesten Informationen auzutauschen.

Gegen Mittag wurde dann im Auftrag der Fa. Hydro-Ingenieure-Spindelberger am
Siel ein Automatisch ablesbarer Pegelanzeiger montiert.
Ab 16:oo Uhr wurden dann die Pumpen in Betrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt
mußten dann die Kontrollfahrten im Abstand von einer Stunde durchgeführt
werden.
Diese Kontrollen müssen nun solange aufrecht gehalten werden, solange
die Pumpen in Betrieb sind. (Auch die ganze Nacht durch !)
Für Donnerstag wird dann ein nachlassen der Hochwasserstände
erwartet. |
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| 10:00 Uhr |
Kamp:
Bedingt durch die Regenfälle im Waldviertel steigt der
Kamp wieder leicht an. Nachdem in den Stauseen Ottenstein noch
immer einige Meter Freibord möglich sind, kann die erhöhte
Zuströmung aus dem Kamp noch immer zu ca. 2/3 aufgefangen
werden.
Donau:
Auch die Donau steigt wieder leicht an, die Prognose für
15:00 Uhr wird für Kienstock mit 780 cm angegeben.
Auswirkungen auf Grafenwörth:
Die erhöhten Wasserstände von Donau, Kamp und Krems
werden sich natürlich auch im Augebiet außerhalb
des Dammes auswirken, derzeit mußten aber die Fallen
bei der Sielanlage in St. Johann noch nicht geschlossen werden
(d.h. es strömt noch kein Wasser aus der Au retour). |
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| 28.03.2006 |
Hochwasser-Information |
| 22:00 Uhr |
Heute wurden von der Feuerwehr ganztägig
Kontrollfahrten mit Pegelstandsmessungen im
Abstand von ca 3 Stunden durchgeführt.
Es soll damit im Auftrag der Fa. "Hydro-Ingenieure
Spindelberger" die
Entwicklung des Hochwasserereignisses in unserem Bereich dokumentiert werden.
Außerdem wurde mehrstündige Probeläufe mit
den Siel-Pumpen durchgeführt (nachdem gestern Abend Defekte
an den Spezialpumpen entdeckt worden waren)
Entwicklung am Kamp:
Tagsüber war der Wasserstand des Kamp doch zurückgegangen,
in den
Abendstunden stieg der Pegelstand Stiefern wieder an. Trotzdem
war um 21:30 Uhr die Wasserführung in Stiefern
mit ca. 73 m3 noch weit unter unserem
Alarmwert.
Im Augebiet war der Wasserstand neben dem Kampgerinne seit
gestern Mittag bis heute früh um
ca. 30 cm gestiegen, gegen Abend aber leicht ( 5 cm) gefallen.
Donau:
Die Donau hatte zu Mittag einen Höchststand von 702
cm Pegel Kienstock, war aber gegen Abend
zu leicht gefallen. Die Prognose spricht von gleichbleibender Tendenz. |
| 12:00 Uhr |
Auf Anordnung der BH Tulln bzw. BH Krems wurde
die Wehranlage des Mühlkampes in Kammern geschlossen.
Das bedeutet für Grafenwörth, dass in ca. 8 - 9 Stunden
der Mühlkamp bis St. Johann entleert ist.
Sollte es notwendig sein, könnten daher die Fallen bei
der Sielanlage in St. Johann ab ca. 20 Uhr geschlossen werden. |
| 09:00 Uhr |
Die Pegelstände von Kamp und Donau steigen
derzeit leicht an, dies hat für unseren Bereich derzeit
nur geringe Auswirkungen.
Kamp:
Der Kamp ufert seit gestern früh in die angrenzende
Au aus, außerhalb des Dammes gibt es wieder die Überströmung über
die sog. "Lämmerweide" Richtung St. Johann
und unterhalb des Sieles in den Mühlkamp.
Kurios: Die Sperre der Strasse durch die Au Richtung Donau
wurde gestern sogar mehrmals in den Nachrichten erwähnt(!)
Donau:
Die Prognosen für die Donau gehen bis Nachmittags von
einer Steigerung um ca 1/2 Meter in Kienstock aus. (14:00
Uhr 720 cm)
Auswirkungen auf Grafenwörth:
Wahrscheinlich werden im Laufe des frühen Nachmittags
die für uns festgelegten Warnwerte (Donau Kienstock
700 cm und Kamp Stiefern 91m³) erreicht werden, sodass
vorsorglich der Mühlkamp in Kammern abgesperrt wird.
Für die Feuerwehr bedeutet dies, dass derzeit lediglich
in regelmäßigen Abständen (ca. alle 3 Stunden)
eine Kontrollfahrt durchgeführt wird, um die Pegelstände
bei der Kampbrücke und beim Siel in St. Johann zu dokumentieren. |
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| 27.03.2006 |
Hochwasser-Information |
| 22:00 Uhr |
Für Morgen, Dienstag wird mit dem weiteren
Ansteigen der Pegelstände von Kamp, Donau und Krems gerechnet.
Wobei die weitere Entwicklung in erster Linie von der Intensität
der prognostizierten Regenfälle abhängt.
Derzeit sind die für uns wichtigen Warnstufen noch
nicht erreicht.
Kamp (91 m³ Durchfluss Stiefern) bzw. Donau (Pegel
Kienstock 700 cm).
Seitens der Feuerwehr wurden die Pumpen an der Sielanlage
St. Johann vorbereitet und ein Probelauf durchgeführt. |
| 09:00 Uhr |
Ergänzung:
Seit 08:34 Uhr ist die Strasse zur
Donau gesperrt, da der Kamp leicht über die Ufern getreten
ist. |
| 08:00 Uhr |
Durch das Einsetzen der Schneeschmelze führen
Donau und Kamp seit gestern Abend steigende Wasserstände.
Derzeit spricht mann von einem "Einjährigen" Hochwasser,
also ein Wasserstand, wie er fast jedes Jahr einmal erreicht
wird.
Beim Kamp wurde in den Nachtstunden die in unseren Alarmplänen
vorgesehene 1. Warnstunfe ( 47 m3 Wasserführung beim Pegel
Stiefern) erreicht, im Laufe des Tages könnte auch die
Donau die 1. Warnstufe (Pegel Kienstock 700) überschreiten.
Wir werden auf unserer Homepage über die - für Grafenwörth
wichtige Entwicklungen - berichten, aktuelle Wasserstandsmeldungen
können sie auch über den hydrografischen Dienst des
Landes NÖ bekommen .
http://www.noe.gv.at/service/wa/wa5/htm/wnd.htm |
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| 25.03.2006 |
Einsatzmaschinisten-Ausbildung
in Grafenwörth |
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Bereits zum 6. mal fand die Einsatzmaschinisten-Ausbildung
des Abschnittes Kirchberg am Wagram in Grafenwörth statt.
ABI Burkhart und HBI Ploiner mit ihrem engagierten Ausbildungsteam
von den FW Neustift, Neudegg, Ottenthal, Absdorf, Königsbrunn
und Feuersbrunn gestaltet seit 2002 diesen interessanten Lehrgang.
Freitag Abend ist Theorie: Aufgaben des Maschinisten, der
Feuerwehrkraftfahrer, Aufbau und Einsatz von Feuerlöschpumpen,
und Berechnungen von LÖWA-Förderungen. Bei den vier
praktischen Stationen am Samstag Vormittag müssen die
Teilnehmer
die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von TS und Einbaupumpen praktisch
anwenden, wobei die Ausbildner ganz besonderen Wert auf die Fehlersuche legen
( z. B. das berühmte Plastiksackerl im Sauger versteckt)

Natürlich
darf eine Berg-Einsatzübung zur Löschwasserförderung über
längere Strecken ( mit 28 B-Schläuchen) nicht fehlen.
Nachmittags stehen dann noch Schaumbetrieb, Unterwasserpumpen, Stromerzeuger
und die Anwendung verschiedener Strahlrohre am Programm.
Für das perfekte Mittagessen (und den schon üblichen Palatschinken-Schmaus
der Ausbildner bei der Nachbesprechung) sorgte wieder das Versorgungsdienst-Team
Gaby-Hans-MiTi) |
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| 22.03.2006 |
Funklehrgang erfolgreich
absolviert |
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Drei
unserer Mitglieder (Karlin Monique, Popp Hannes und Überraker
Martin) haben vergangenes Wochenende (19.03.2006) den Funklehrgang
absolviert.

Bei diesem Lehrgang
wird das Nachrichtenwesen im Feuerwehrdienst gelernt, im Speziellen
das Alarmierungswesen und die Arbeit
in Einsatzleitungen.
Fotos: Andreas Brandstätter
FF Sieghartskirchen
http://www.sieghartskirchen.com/feuerwehr/ |
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| 21.03.2006 |
Hydrauliköl ausgetreten |
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Durch
eine gerissene Schlauchleitung trat bei der Baustelle neben
dem FF-Haus aus einem LKW Hydrauliköl aus.
Die FW Grafenwörth
wurde vom LKW-Fahrer alarmiert, um das Öl zu binden und nach Aufbringen
von Bioversal
die Strasse wieder zu reinigen.
Eingesetzt:
RLF, 2 Mann |
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| 16.03.2006 |
Info-Abend über
Rettungshunde |
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Am 16. 3. war die Leitung der NÖ Rettungshunde zu
Gast im Feuerwehrhaus Grafenwörth. Karin Kuhn
und Anton Endsdorfer informierten die Chargen und
Sachbearbeiter über
Ausbildung und Einsatz der Hundestaffel.

Das Kommando hatte
diesen Informationsabend aus zweierlei Gründen angesagt:
Zum einen ist es Kdt. Ploiner ein Anliegen, dass die Feuerwehrführungskräfte
die Erfordernisse bzw. Angebote anderer Einsatzorganisationen
kennen lernen.
Andererseits wird die FW sicherlich wieder mit Suchaktionen
konfrontiert werden, wo die Ünterstützung der Hundestaffel
sehr willkommen ist.
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| 14.03.2006 |
Verkehrsunfall
S5 - mit langwieriger Suche der Einsatzstelle |
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Um 06:17 Uhr wurde die FF Grafenwörth von Florian
NÖ zu einer PKW-Bergung auf die S5 "Höhe Fels - Polizei vor
Ort" alarmiert.
Nun begann die Suche: Trotz tel. Rückfrage bei Florian NÖ wurde
bis zur Abfahrt Königsbrunn keine Unfallstelle gefunden. Auf
der Retourfahrt Richtung Grafenwörth kam dann die Meldung per
Funk: Unfallstelle kurz nach der Abfahrt Königsbrunn Richtung
Tulln. Also wieder umkehren ...
Ein nagelneuer PKW war von der Fahrbahn abgekommen, unter dem
Wildzaun durchgerutscht und schwer beschädigt in der Au stehen
geblieben. Das Fahrzeug wurde mit dem Kran über den Wildzaun
gehoben und gleich auf einen Wagen der Abschleppfirma verladen.
Eingesetzt:
KRAN-Fahrzeug
RLF
gefahren: 60 km pro Fahrzeug !!!
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| 14.03.2006 |
Vortrag an der Fachhochschule
St. Pölten |
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HBI Ploiner war am 23.2. eingeladen, an der
Fachhochschule in St. Pölten einen Vortrag zu halten.
Im
Rahmen einer Fachtagung vor Politikern und Gemeindevertetern
stellten er und Fr. Mag. Pantuczek das Hochwasser-Nachbetreuungsprojekt
aus dem Jahr 2002/2003 in Grafenwörth vor.
HBI Ploiner
ging dabei im Speziellen auf Katastrophenmanagement bzw Informationsmanagement
in Gemeinden ein, wird doch in
NÖ die Bewältigung des 2002er Hochwassers in Grafenwörth
immer wieder als Vorbild für das ganze Land herangezogen. |
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| 09.03.2006 |
Prüfung zum Funkleistungsabzeichen
erfolgreich abgelegt |
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FM Renate Erlinger stellte sich am 4. März der
- doch anspruchsvollen - Prüfung zum Funkleistungsabzeichen.
Hier werden Abläufe und Tätigkeiten gefordert, welche besonders
beim Arbeiten in Einsatzleitungen benötigt werden.
Die Feuerwehr Grafenwörth gratuliert herzlich! |
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| 02.03.2006 |
Module der Landesfeuerwehrschule
im Abschnitt |
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Im Februar und März wurden im Abschnitt
Kirchberg Lehrgangsmodule der Landesfeuerwehrschule durchgeführt.
HBI Ploiner hatte im Vorjahr die Prüfung zum LFS-Gastlehrer
absolviert, und konnte erstmals die beiden Ausbildungslehrgänge
AU 11 (Grundlagen der Ausbildung) und AU
12 (Gestaltung von
Einsatzübungen) abhalten.
Durch die unerwartet hohe
Teilnehmeranzahl von über 40 FW-Mitgliedern mußte
jeder Lehrgang gleich 2 x angeboten werden.
Durch die Verlagerung von Ausbildung in die Bezirke soll die
Landesfeuerwehrschule entlastet werden, herrscht doch nach
wie vor reger Andrang der Feurwehrmitglieder zu Kursen der
Schule. Außerdem können interessierte FW-Mitglieder
solche Seminare am Abend besuchen und müssen sich keinen
Urlaub dafür nehmen.
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