News 2006 11

  November 2006

 
27.11.2006   Einsatz Nr. 108/ 2006 für die FW Grafenwörth ( 11. Einsatz im November)
Alarmierungstext anhören (MP3-Datei mit ca. 100 KB)

Um 7:45 Uhr gab es wieder Sirenen- und Pageralarm für dei FF Grafenwörth: "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Thürnthal" lautete die Alarmierung.

Gerade als RLF und KRF ausfahren wollten, kam aber von Florian NÖ die Rückmeldung, dass es da beim Notruf an die LEBIG um eine Falschmeldung gehandelt hatte: es war lediglich ein Verkehrsunfall mit Blechschaden, ohne Verletzte.

Feuerwehr, Notarzthubschrauber u.dgl. wurden wieder zurückberufen

Eingesetzt:
RLF, KRF/B (gerade noch in der Fahrzeughalle)
10 Mann a 5min

 
 
25.11.2006   Erprobung der Feuerwehrjugend
 
Gegen Ende jeden Jahres führt die FJ Grafenwörth die Erprobung durch, wo es gilt durch das übers Jahr angesammelte Wissen die begehrten "Streifen" zu erreichen. Die Jugendlichen hatten dabei an verschiedenen Stationen ihr Wissen unter Beweis zu stellen:

- Testblatt: je nach Grad 10 - 20 Fragen zum Feuerwehrwesen

- Geräte für den Brandeinsatz: der Teilnehmer muss je nach Grad 5 - 15 Geräte für den Brandeinsatz im RLF bei geschlossenen Türen erkennen und erklären

- Kleinlöschgeräte: Erklärung des Funktionsprinzip der verschiedenen Kleinlöschgeräte (Feuerlöscher, Einreißhaken,...)

- Verhalten in der Gruppe: Der Teilnehmer muss eine Gruppe Jugendlicher anführen und div. Exerzierbefehle durchführen

- Absichern der Unfallstelle: mind. 6 Maßnahmen zum Absichern einer Unfallstelle müssen vom Teilnehmer genannt werden

Abschließend ließ es sich HBI Friedrich Ploiner nicht nehmen, den Jugendlichen persönlich zu ihrem Erfolg zu gratulieren und die neu erworbenen Dienstgrade zu überreichen.

 
 
24.11.2006   Unterabschnittsübung in Seebarn
  Eine nicht leicht lösbare Übungslage hatte die FW Seebarn für die UA-Übung vorgegeben: Zusammenstoß und Brand eines mit Schadstoff beladenen LKW mit PKW und mehrere eingeklemmte Personen.

Die Feuerwehren Grafenwörth und Jettsdorf begannen mit der Brandbekämpfung und der Menschenrettung, Feuersbrunn unterstützte bei der Brandbekämpfung, KLF Wagram, KLF Seebarn, KLF Grafenwörth und LF Jettsdorf waren zur Wasserförderung ( vom Schotterteich bzw zu einer 350 m langen Zubringleitung) eingeteilt.

Menschenrettung und Erster Löschangriff (paralell) wurden bestens durchgeführt, dann aber kam es durch Mißverständnisse in der Ausführung zu einer vorzeitigen Übungsunterbrechung durch den UA-Kdten.

Nach einer kurzen Lagebesprechung wurde die Übung weitergeführt, allerdings konnten dann nicht mehr alle Übungsvorhaben ( z. B. Schadstoff) durchgeführt werden. Eine genaue Analyse der Übung gab es dann noch bei der Übungsbesprechung im Seebarner Feuerwehrhaus.


Teilnehmer:
Grafenwörth RLF 2000 und KLF 18 TN
Feuersbrunn TLF 3.000 und KLF 13 TN
Jettsdorf KRF und LF 10 TN
Wagram KLF 6 TN
Seebarn KLF und MTF 14 TN
 
 
22.11.2006   PKW-Bergung auf der LH113
Alarmierungstext anhören (MP3-Datei mit ca. 100 KB) Am späteren Abend wurde die FF Grafenwörth erneut zu einer PKW-Bergung gerufen. Auf der LH113 waren 2 junge Frauen von Wagram/Wagram in Richtung Grafenwörth unterwegs als sie aus bislang noch ungeklärter Ursache ihr Auto verrissen, einen Baum streiften und in einem Feld zu stehen kamen.

Zum Glück blieben die Beiden unverletzt und alarmierten nach Rücksprache mit der Polizei die FF Grafenwörth persönlich über HBI Friedrich Ploiner. Wenige Minuten später rückten dann RLF und KF zu dieser routinemäßigen PKW-Bergung aus, was nach einer halben Stunde auch wieder beendet war.

Eingesetzt:
RLFA 2000, KF, 12 Mann + 2 Bereitschaft

 
 
18.11.2006   KHD-Übung in Dietersdorf
  Die FW Grafenwörth ist im 4. Zug (Technischer Zug) des NÖ Katastrophen-Hilfsdienstes eingebunden. Die jährliche Übung dieser Einheit wurde diesemal in einer ehemaligen Mühle in Abstetten bei Dietersdorf abgehalten.
Zugskommandant HBI Ploiner hatte gemeinsam mit dem 3. Zug einen Stationsbetrieb mit dem Thema "Retten aus Höhen und Tiefen" organisiert

Station 1 : Schachtbergung
Mittels Behelfsdreibein und Notrettungsset war eine Personenrettung aus einem Schacht im Mühlengebäude durchzuführen

Station 2: Behelfsseilbahn
Mit der Seilwinde, einer Umlenkrolle und einer Korbtrage mußte einePersonenrettung aus dem Obergeschoss per "Seilbahn" durchgeführt werden

Station 3: Eigensicherung
Hier stellte ein Alpinist die Möglichkeiten zum Abstieg in einem engen Schacht mittels Rettungsleine und Prusnikknoten vor

Station 4: Rettung aus Höhe
Unter Verwendung einer Schiebeleiter wurde mit Rettungsleine und zwei Umlenkrollen ein behelfm. Flaschenzug vorbereitet, um eine Person mittels Korbtrage aus dem Obergeschoss zu retten.

Zusätzlich stellte die FF Tulln noch die Personenrettung mittels Drehleiter und Rollgliss vor.
    
  Bei der Heimfahrt von der Übung kam es gleich zu einem "Ernstfall": Auf der B 19 war ein PKW in den Graben gefahren, RLF Grafenwörth kam zufällig dazu.
Natürlich wurde sofort Hilfe geleistet: Der PKW einer Dame aus Dietersdorf wurde aus dem Graben geborgen (in diesem Fall genügte Muskelkraft).
 
 
09.11.2006   PKW Bergung auf der LH45
Alarmierungstext anhören (MP3-Datei mit ca. 100 KB)
In den späten Abendstunden wurden wir von einem privaten Abschleppunternehmen zur Unterstützung bei einer PKW-Bergung auf die LH45 Richtung Seebarn gerufen.

Ein PKW Lenker war so heftig in die Absperrung der S5-Unterführungsbaustelle gekracht, dass sich das abmontierte Brückengeländer im Motorraum seines Wagens verfing. Mit diesem „Anhängsel“ war eine Abschleppung unmöglich...

Nach dem Aufbau einer Einsatzstellenbeleuchtung konnte das verkeilte Geländer rasch mithilfe eines Trennschleifers entfernt und der PKW von der Firma abtransportiert werden.

Eingesetzt:
RLF, KRF/B – 11 Mann
 
 
05.11.2006   "Feuerwehr-Weintaufe" bei Fam. Steinkellner
  Erstmals wurde in Grafenwörth auch ein "Feuerwehr-Wein" getauft: HBI Ploiner war Taufpate bei Weinbau Walter und Gerlinde Steinkellner. Die Taufe des Grünen Veltliners nahm Pater Severin mit musikalischer Umrahmung durch den Musikverein Grafenwörth vor.

Die Gattin des Kommandanten hatte ein Flaschenentikett entworfen, passend zum Taufnamen: "Florianijünger".

2007 feiert die Feuerwehr Grafenwörth ihr 125jähriges Bestandjubiläum - der heute getaufte Wein wurde daher schon zum Festwein bestimmt.
 
 
01.11.2006   24.09.2006 – 01.11.2006 – Gruppenübungen im Herbst
  Um den jungen Mitgliedern der FF Grafenwörth eine maßgeschneiderte Ausbildung zum Thema Brandeinsatz anbieten zu können, wurde von den jungen Gruppenkommandanten (LM Martin Heimberger und LM Manfred Ploiner) die Idee geboren, mehrere Übungen im kleinen Rahmen abzuhalten.

Jede dieser Gruppenübungen drehte sich um ein Kernthema und sollte jeweils maximal 2 Stunden dauern – als Termine wurden dafür mehrere Sonntagnachmittage herangezogen.

Sämtliche Übungen wurden dabei in Ausbildungsform durchgeführt – d.h. jeder Teilnehmer sollte jeden Schritt verfolgen können und auch verstehen.
  1. Standard-Löschangriff auf Wohnhaus
Als erstes wurde ein gewöhnlicher Löschangriff mit 2 C-Rohren auf einen Rohbau in St. Johann geübt. Das RLF wurde hierbei von einem Oberflurhydranten gespeist.
 
 
  2. Löschangriff aus der Höhe / Großbrand
Die zweite Übung drehte sich um die Möglichkeit einen Brand von „oben“ aus zu bekämpfen. Dazu stiegen 2 Mitglieder in den Arbeitskorb des Kranfahrzeuges und nahmen von dort aus ein B-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Diesmal wurde das RLF von einem Unterflurhydranten aus versorgt. Ein zweiter Trupp besetzte dann auch noch den Wasserwerfer zur weiteren Brandbekämpfung.
 
 
  3. Schaumangriff
Hinter dem FF-Haus wurde eine Wanne mit brennender Flüssigkeit aufgebaut, die die Mannschaft zunächst mit Schwer- und dann mit Mittelschaum zu bekämpfen hatte. Die Wasserversorgung erfolgte diesmal mittels Unterwasserpumpe vom Mühlkamp aus.
 
 
  4. Bekämpfung von Flurbränden
Zur Demonstration der Vorgehensweise bei Flurbränden wurden von LM Josef Korn sen. freundlicherweise 3 Strohballen zur Verfügung gestellt, die dann (nach Aufbau eines Brandschutzes) angezündet wurden.

Nun konnte geübt werden, wie man mit Hilfe von Einreißhaken und Ausräumhaken ein Strohfeuer am sinnvollsten bekämpft. Abschließend konnte dann noch ausprobiert werden, wie man mittels Feuerpatschen einen Flächenbrand löschen kann.

Auch hier erfolgte die Versorgung des RLF über eine UWP von der Seebarner Grundlacke aus.
 
  
  5. Einsatzübung
Die vorerst letzte Gruppenübung wurde in Einsatzform abgehalten. Dazu wurde ein Brand in der Maistrocknungsanlage angenommen. Bevor mit dem Löschangriff begonnen werden konnte, musste zunächst eine ausreichende Beleuchtung aufgebaut werden.

Anschließend wurden 2 C-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen. Die Wasservorsorgung musste mittels UWP von einem Löschbrunnen aus hergestellt werden.
 
  
  Die Übungen wurden unter Zuhilfenahme der taktischen Zeichen durchgeführt. Sobald der Aufbau stand wurden die Trupps jedoch rotiert, sodass jeder einmal jede Station besetzen konnte. Der Posten des Maschinisten wurde hierbei ebenfalls von einem Auszubildenden unter der fachkundigen Führung von FM Thomas Buffat besetzt.

Außerdem wurde nach jeder Übung eine Abschlussbesprechung im FF-Haus abgehalten um aufgetretene Fehler sofort korrigieren zu können.

Bei der letzten Übung kontrollierte HBI Friedrich Ploiner dann das neu erworbene Wissen der Kameraden und zeigte sich sichtlich zufrieden mit den Leistungen „seiner“ Jungen.

Zum Abschluss lud HBI Ploiner dann die gesamte Mannschaft ins Cafe Treff 32 auf ein Getränk und eine Pizza ein.
 
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