News 2008 01

  Januar 2008

 
27.01.2008   Kein angenehmer Einsatz
  Um 12:30 Uhr wurde die Feuerwehr Grafenwörth von der Polizei angefordert: Spaziergänger hatten in der Donau (Donaudamm Richtung Theiss) einen menschlichen Körper im Wasser treibend entdeckt.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich aber dann heraus, dass der Leichnam ca. 10 m vom Ufern entfernt ist, sodass dann das Kranfahrzeug nachbeordert werden mußte, um mit dem Personenkorb den Toten erreichen zu können.

Nachdem bei solchen Bergungen mit etwas "unangenehmen" Gerüchen zu rechnen ist, rüstete sich das Bergeteam vorsorglich mit Atemschutz aus.

eingesetzt:
FF Grafenwörth KLF, KRF/B, KF 6 Mann
Polizei Grafenwörth
BFKdt. LFR Thallauer
Leichenbestattung
    
 
 
25.01.2008   Einsatzleiter: auch Theorie muss sein
  Die Zugs-und Gruppenkommandanten der Feuerwehr Grafenwörth "spielten" diesmal einen Großeinsatz auf der Autobahn in Form eines Planspieles im Lehrsaal durch.

Ziel war es, sich mit den Abläufen wie Verletztentriage, Einsatzstellenmanagement, Schadstoff-Infofsysteme und Alarmpläne intensiv zu beschäftigen. Fast zwei Stunden lang wurden - moderiert von HBI Ploiner - für ein solches Szenario ausgiebig diskutiert und die verschiedensten Möglichkeiten und Lösungen entworfen.
 
 
24.01.2008   Jugendführerbesprechung in Grafenwörth
  BR Franz Schneider hatte die Jugendführer der Feuerwehrjugendgruppen aus dem Abschnitt zu einer Besprechung ins Feuerwehrhaus Grafenwörth geladen. Ziel war es, eine intensivere Zusammenarbeit der Jugendgruppen innerhalb des AFKdo zu definieren.

Abschnittssachbearbeiter Hubert Auböck und die Jugendführer aus Grafenwörth, Gr. Weikersdorf, Feuersbrunn, Kirchberg und Stettenhof nahmen diese Idee freudig auf und legten ein interessantes Programm fest. So sollen in Hinkunft zu den feuerwehrfachlichen Fixpunkten wie Wissenstest, Bewerbe, Fertigkeitsabzeichen bzw Zeltlagern, die durch den Bezirk Tulln organisiert werden, zusätzliche Aktivitäten organisiert werden, deren Schwerpunkt Spass und Spiel sein werden. In einer bestimmten Reihenfolge gestaltet jede der Gruppen Nachmittage mit den anderen Feuerwehren, wo den Jugendlichen besondere Veranstaltungen geboten werden können.

Weiters wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie das AFKdo die Jugendarbeit im Abschnitt unterstützen kann - bzw wurden auch Pläne für die weitere Zukunft der FWJ besprochen.
 
 
21.01.2008   Schwierige LKW-Bergung im Augebiet
Alarmierungstext anhören (MP3-Datei mit ca. 100 KB)

SMS-Zusatzalarmierungstext anzeigen
Offenbar hatte der Lenker des im Augebiet versunkenen Holz-Sattelschleppers die warme Witterung der letzten Tage unterschätzt, als er am frühen Nachmittag mit Zugmaschine samt Auflieger einsank. Als erste Bergeversuche mit dem Traktor einer im Auwald beschäftigten Holzfirma scheiterten kam es zur Alarmierung unserer Feuerwehr, welche bereits kurz später mit dem RLF und 4 Mann Besatzung in Richtung Augebiet ausrückte.

Dem eigentlichen Einsatz ging erst einmal eine Suche der Einsatzstelle auf den verwinkelten Forstwegen voraus. Beim Eintreffen am Unfallort galt es für die Feuerwehrmänner eine schwierige Aufgabenstellung zu lösen: Der LKW war bereits bis zur Achse eingesunken und stand noch dazu leicht abschüssig. Erschwerend kam noch hinzu, dass in der näheren Umgebung kein geeigneter Anschlagpunkt für eine Seilwinden-Einscherung gefunden werden konnte und der direkte Zug der Last durch einen im Weg stehenden Hochstand verhindert wurde.

Letzendlich wurde vom Einsatzleiter entschieden gemeinsam mit dem Traktor eine Bergung schräg auf die Straße zu versuchen, was dann auch gelang. Nun musste der LKW nur noch weiter gerade gezogen werden um seine Fahrt fortsetzen zu können, wobei noch immer der betreffende Hochstand im Weg war - nach kurzer Rücksprache mit der Forstverwaltung musste dieser jedoch der LKW-Bergung weichen und wurde von den Feuerwehrleuten kurzerhand umgeworfen.

Die Ausrüstung und Ausbildung unserer Kameraden wurde dabei auf eine harte Probe gestellt: Der Maschinist musste die Bedienung von Seilwinde, Allradantrieb und Differentialsperren perfekt beherrschen, der Einsatzleiter hatte sich zu überlegen in welchen Winkel mit welchen Mitteln wie angeschlagen werden kann und die Mannschaft musste das eingesetzte Gerät kennen und zu bedienen wissen - eine Situation die den Feuerwehrleuten alles abverlangte.

Eingesetzt:
FF Grafenwörth: RLFA2000, 4 Mann
Forstverwaltung
 
 
09.01.2007   Jährliche Schulung des Kompressorbedienpersonals
  Im Feuerwehrhaus Grafenwörth fand heuer die jährliche Schulung für das Atemluftkompressorbedienpersonal des Unterabschnitts statt.
Um bei Einsätzen und Übungen von der Abschnittskompressoranlage unabhängig arbeiten zu können, wurde Ende der 80er Jahre von den 5 Feuerwehren des UA Grafenwörth ein Atemluftkompressoranhänger angeschafft und wird seitdem von den 5 Feuerwehren gemeinsam betrieben und gewartet.

Dazu gehört auch eine jährliche Schulung des Bedienpersonals, welches sich aus dem gesamten Unterabschnitt rekrutiert. In der Schulung wird den Feuerwehrmitgliedern das Kesselgesetz und die entsprechende Dienstanweisung des NÖLFV zur Kenntnis gebracht. Im Anschluss wurde noch auf die Besonderheiten des UA-Kompressors eingegangen und über neue Ausrüstung und Technik für den Atemschutzeinsatz und die Füllstelle diskutiert.

Teilnehmer:
FF Feuersbrunn: 1 Mann
FF Grafenwörth: 5 Mann
FF Jettsdorf: 3 Mann
FF Seebarn: 1 Mann
 
 
08.01.2008   Brandverdacht Wohnhausanlage "Edermühle"
Alarmierungstext anhören (MP3-Datei mit ca. 100 KB)

SMS-Zusatzalarmierungstext anzeigen
"Brandverdacht - Brandmelderauslösung im Markt 6" - lautete die Alarmierung durch Florian NÖ.

Bei Wartungsarbeiten an der Zentralheizungsanlage (Ofenkehrung) war der Brandmelder im Heizraum ausgelöst worden.

Nach Kontrolle durch die Feuerwehr und Rückstellung der Brandmeldeanlage konnte nach rund 20 Minuten wieder eingerückt werden.
 
 
05.01.2008   Jahresbericht 2007


Zu insgesamt 110 Einsätzen wurden die Mitglieder der Feuerwehr Grafenwörth im Jahr 2007 gerufen. Darunter einige spektakuläre Szenarien, wie der Unfall eines Schadstofftankwagens im Frühjahr oder ein Dachstuhlbrand im Dezember - leider musste die Feuerwehr Grafenwörth im Jahr 2007 auch 3x ausrücken um Menschen aus lebensbedrohlichen Zwangslagen zu retten...

Bei 43 Übungen, Schulungen und Seminaren und unzähligen Besuchen der NÖ Landesfeuerwehrschule vertieften die freiwilligen Feuerwehrleute ihr Wissen um die teilweise neuen Taktiken und Geräte im Einsatzdienst bei unserer Feuerwehr und holten sich wertvolle Tipps und neue Erkenntnisse direkt von Fachleuten und qualifizierten Ausbildern.

Der gesamte Dienstbetrieb wird dabei von einem engagierten Team aus Chargen und Sachbearbeitern aufrechterhalten, welche jedes Jahr eine erhebliche Anzahl an Stunden ihrer Freizeit unentgeltlich für die Feuerwehr - und damit zur Sicherheit der gesamten Bevölkerung von Grafenwörth - opfern.

Der Jahresbericht 2007 (Download als PDF-Datei, ca. 1 MB gross) gibt Ihnen einen kleinen Einblick in die umfangreichen Tätigkeiten unserer Wehr und so hoffen wir auch im Jahr 2008 wieder auf die Unterstützung der Bürger von Grafenwörth und St. Johann zählen zu können. Ohne Ihre großzügige Unterstützung beim Feuerwehrfest, der jährlichen Haussammlung und den anderen Veranstaltungen unserer Feuerwehr wären all diese Investitionen in Ihre Sicherheit nicht möglich!

 
Zurück  -  Dezember 2007 

Freiwillige Feuerwehr Grafenwörth | Großer Wörth 1 | A-3484 Grafenwörth | Tel. 02738 8880


Webdesign by Webgau.de | Support by Forum | XHTML & CSS Valide

mooCow mooCow mooCow
mooCow