News 2008 11

  November 2008

 
30.11.2008   Nikolaus besucht den Adventmarkt
  Am 30. 11. besuchte der Nikolaus den Grafenwörther Adventmarkt am Mühlplatz. Die Feuerwehrjugend hatte 250 Sackerl vorbereitet, und unterstützte auch den hohen Herrn bei der Kutschenfahrt und beim Austeilen an die Kinder.

Aber auch die Damen und Herren an den Marktständen wurden vom Nikolaus besucht und erhielten Sackerl mit Süßigkeiten.

Für die Unterstützung bedankt sich der Nikolaus bei:

Kaufhaus Sikora-Reinberger
Billa
SeneCura Sozialzentrum
Raiffeisenbank Grafenwörth
Aichinger Erwin
Weinbau Steinkellner
Weinbau Reinberger
Weinbau Kerschbau
    
 
 
29.11.2008   Advent in Grafenwörth
  Am 29. und 30. November findet am Mühlplatz der "Grafenwörther Advent" statt. Neben anderen Vereinen beteiligt sich heuer auch die Feuerwehr Grafenwörth mit einem "Glühwein-Stand".

Das Gemeindeamt wurde umfunktioniert zu einer "Markthalle" - wo verschiedene Aussteller ihre Produkte (von Bastelarbeiten bis Aquarelle) anbieten.

Am Sonntag um 17:oo Uhr kommt dann noch der Nikolaus und beschenkt am Mühlplatz die Kinder.
    
    
 
 
28.11.2008   Time to say goodbye, ein Nachruf...
 
Seit dieser Woche ist es soweit: Unsere langjährigen Einsatzfahrzeuge KLF und KRF-B sind nun vollständig demontiert, außer Dienst gestellt und warten auf ihre Käufer. Mit dem Abschied von den beiden "alten Herren" endet auch ein Kapitel in der Geschichte der FF Grafenwörth.

Anfang des Jahres 1990 war es soweit: Das erste und gleichzeitig auch letzte Kleinlöschfahrzeug (KLF) wird bei der FF Grafenwörth in Dienst gestellt. Die ersten Einsätze lassen nicht lange auf sich warten. Seitdem hat das Fahrzeug bei zahllosen Unwettereinsätzen, Bränden und Verkehrsunfällen einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Einsatzerfolg geleistet. Ursprünglich aufgebaut von der Fa. Rosenbauer wurde das Fahrzeug immer wieder in Eigenregie an die aktuellen Anforderungen angepasst. So wurde gleich zu Beginn eine zusätzliche Ablageebene mit Halterungen für Plastikkisten eingezogen und eine Halterung für Hydrantenschlüssel montiert. Als später die Tragkraftspritze (TS) defekt wurde, wurde beschlossen den TS-Schlitten für die Aufnahme von drei Feuerlöschern und einem Wassersauger umzurüsten.

Die Beladung wurde mehrmals ergänzt doch stellte sich im Laufe der Zeit immer mehr heraus, dass ein solches Fahrzeug im Fuhrpark der FF Grafenwörth unpassend ist, zumal in der Marktgemeinde Grafenwörth noch vier ähnliche Fahrzeuge vorhanden sind. Nicht zuletzt deswegen wurde auch kein (teures) KLF mehr nachbeschafft, sondern nach einer genauen Analyse der geleisteten Einsätze und verwendeten Geräte entschieden, die tatsächlich gebrauchten Beladungselemente auf ein Containersystem zu verlasten und für die Verwendung in einem Versorgungsfahrzeug (VF) fit zu machen.

Das Kleinrüstfahrzeug mit Bergeausrüstung (KRF-B) (Bj. 1991) kam erst im Jahr 2003 zur FF Grafenwörth als Ersatz für das völlig veraltete KRF-B auf Ford Transit (Bj. 1979). Kurios: Das Fahrzeug wurde gebraucht von der Bestattung der Stadt Wien angekauft, wo es als Sargtransporter (!) ausgeschieden wurde und dann in Eigenregie von Fahr- und Zeugmeister zum Rüstfahrzeug umgebaut. Tatsächlich hat dieses Fahrzeug in den nur fünf Jahren bei der FF Grafenwörth eine beträchtliche Anzahl von Einsätzen absolviert. Zahllose Auspumparbeiten, Menschenrettungen nach Verkehrsunfällen, Unwettereinsätze, Insekteneinsätze, uvm. galt es zu bewältigen. Aufgrund des weit besseren Fahrverhaltens mit Anhänger gegenüber dem KLF wurde das Fahrzeug auch gerne als Zugfahrzeug genutzt.

Seine größte Stunde hatte das KRF-B jedoch nachdem das RLFA2000 bei einem Einsatz zu einem Verkehrsunfall nicht ansprang und die Mannschaft dann mit dem "kleinem Bruder" ausrücken mussten - Aufbau der Einsatzstellenbeleuchtung, Menschenrettung aus PKW, Absichern der Unfallstelle, Bergung von Unfallfahrzeugen und vieles mehr konnte von der KRF-B-Besatzung völlig autark durchgeführt werden. Größtes Manko des Fahrzeuges war jedoch die durch die Einbauten begrenzte Transportkapazität, weshalb das KRF-B im Dienstbetrieb kaum Verwendung fand. Darum wurde auch für das KRF-B eine Evaluierung der Geräteverwendung durchgeführt und entschieden die Geräte ebenfalls auf ein Containersystem zu verlasten.

In der letzten Woche wurden sämtliche Geräte und Halterungen aus den Fahrzeugen ausgebaut und eingelagert um später auf das Containersystem montiert zu werden, welches sich gerade in der Endphase der Konstruktion befindet.

Nicht minder aufregend ist jedoch auch der Weg in die Zukunft, den wir mit unseren neuen Einsatzfahrzeugen KDOF und VF bestreiten werden, welchen ein grundlegend neues Konzept zugrunde liegt. Das wir damit auf dem richtigen (und interessanterweise auch günstigsten!) Weg sind, zeigt das rege Interesse von Feuerwehren aus ganz Österreich, die sich gerade ähnliche Gedanken machen. Durch ein ausgeklügeltes Rollcontainersystem mit dem das VF beladen wird, kann dieses Fahrzeug blitzschnell an die jeweilige Einsatzsituation oder sich ändernde Anforderungen angepasst werden. Sobald das Versorgungsfahrzeug eingetroffen und fertig umgebaut ist, wird auch dieses Einsatzfahrzeug auf unserer Homepage vorgestellt werden.
    
    
 
 
26.11.2008   Katastrophenhilfsdienst des Bezirkes hat neuen Kommandanten
 

HBI Ploiner wurde ab sofort mit der Leitung des Katastrophenhilfsdienstes für den Bezirk Tulln betraut.

In jedem Bezirk in NÖ besteht dieser KHD, welcher für Einsätze in größerem Rahmen zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehren alarmiert werden kann.

In unserem Bezirk ist diese Einheit wie folgt gegliedert:

3 Löschzüge
1 Technischer Zug
1 Wasserdienstzug
1 Kommandozug

mit insgesamt 43 Einsatzfahrzeugen und ca 250 Feuerwehrmitgliedern. Zu Einsätzen (meist nach Unwettern, Hochwasser u.ä.) gelangt der KHD entweder in Zugsstärke, verstärkten Zügen oder auch als gesamte Einheit. Die größte Bewährungsprobe seit Bestehen hatte der KHD beim Hochwasser 2002, wo 20 Tage lang Einheiten aus ganz NÖ auch in unserer Gemeinde eingesetzt waren.

Nun war am 25. November im Feuerwehrhaus Tulln die offizielle Amtsübergabe an HBI Ploiner durch den Bezirksfeuerwehrkommandanten LFR Thallauer. Nachdem HBI Ploiner bisher bereits im Zugskommando des 4. Zuges tätig war, wurde als Kdt. Stv. dieses Zuges LM Widemann eingeteilt.

Foto:
BR Obermaisser (bisheriger KHD-Kommandant)
HBI Ploiner - Kommandant
BI Rothensteiner - Kdt. Stv.
LFR Thallauer

 Bezirksfeuerwehrkommando Tulln

 
 
18.11.2008   Neues Kommandofahrzeug in Dienst gestellt
 
Nach mehr als zwei Jahren Planung konnte heute das erste von zwei neuen Einsatzfahrzeugen bei der Feuerwehr Grafenwörth endgültig in Dienst gestellt werden. Es fehlen zwar noch vereinzelt Ausrüstungsteile, das Fahrzeug ist aber prinzipiell einsatzbereit und hat seine Feuertaufe beim gestrigen Brand im Lagerhaus Wagram auch mit Bravour bestanden!

  Fotogallerie mit Fotos von der Anlieferung bis zur Indienststellung

Anschaffung, Lackierung und die grundlegenden Einbauten wurden von der Fa. Auer aus Stratzdorf durchgeführt. Mehrmals waren die Grafenwörther Feuerwehrkameraden bei Besprechungen zum Aufbau eingeladen und dieser wurde auch zur Zufriedenheit fertig gestellt.
Die Beschriftung des Fahrzeuges wurde von der Fa. Designstudio Ulrike Schwartz aus Grafenwörth realisiert, die signaltechnische Ausstattung stammt von der Fa. Tritec-Eurosignal aus Neunkirchen.
Die meiste Arbeit am Fahrzeug hatte jedoch die Fa. Dlouhy aus Tulln, welche die Heckeinbauten sowie den Einsatzleitungstisch an der ersten Sitzreihe baute. Die FF Grafenwörth fand dabei in Zusammenarbeit mit Herrn Vobornik, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Fa. Dlouhy, viele innovative Lösungen für das neue Kommandofahrzeug.

In den letzten Tagen wurde dann von Kameraden der FF Grafenwörth die Ausrüstung des Fahrzeuges mit div. Werkzeugen, Aufbewahrungsbehältern und Absperrmaterialien komplettiert. Bald sollen auch eine Digitalkamera, ein Laptop und das digitale Handfunkgerät den Weg ins neue Fahrzeug finden.

Eckdaten der Beladung:
- Ladegerät mit Sinuswandler zur Erzeugung von 12V Gleichstrom und 230V Wechselstrom
- abklappbarer Tisch an der ersten Sitzreihe mit 2x 230V-Steckdosen
- Blaulichtbalken mit rotem und grünem Drehlicht zur Kennzeichnung der Einsatzleitung bzw. des Atemschutz-Sammelplatzes und mit einem Lautsprecher
- Drei Alukoffer mit Materialien zur Einsatzleitung, Plänen und Einsatzunterlagen
- Zwei Wolldecken, ein Erste-Hilfe-Kasten und Einweghandschuhe
- Warnwesten für die gesamte Mannschaft, Faltsignale, faltbare Verkehrsleitkegel und ein Absperrband
- Handfunkgeräte für Funk 4m, Atemschutzfunk und Digitalfunk
- Handscheinwerfer Halo4 und zwei Winkerkellen
- Zwei Feuerlöscher mit je 6kg Pulver
- Koffer mit Spanngurten, Ersatzbatterien für alle elektrischen Geräte und Umstecker von Anhängevorrichtung 7polig auf 13polig

Die Entscheidung für das Fahrgestell "Opel Vivaro L2H1" mit 110PS fiel nach ausführlicher Begutachtung verschiedenster Hersteller und Modelle. Fahrgestelle von VW, Mercedes, Renault oder Ford kamen aufgrund des signifikant höheren Preises nicht zum Zug. Somit fiel die Wahl auf die Fa. Opel Auer aus Stratzdorf, wo auch unser zweites Fahrzeug (vorauss. ein VF auf Opel Movano) aufgebaut werden wird.

Weiters ist das Fahrzeug in seiner Konzeption Teil des Bedarfs- und Entwicklungskonzeptes des UA Grafenwörth (*.pdf-Datei mit ca. 300kB) und soll bei Einsätzen ab Alarmstufe 2 bzw. Großschadensereignissen eine mobile Einsatzleitstelle errichten können. In die Überlegungen flossen vor allem die Erfahrungen vom Augusthochwasser 2002 ein, wo sich das Fehlen eines solchen Fahrzeuges im UA als eklatanter Mangel erwiesen hatte.
Auch die Möglichkeit mit dem Fahrzeug 9 Mitglieder der Feuerwehrjugend problemlos und mit Gurten gesichert transportieren zu können war ein wesentlicher Grundgedanke.

Bei näheren Interesse zu technischen Details, den Aufbauphasen, Firmendaten, Ausrüstungsteilen oder Besichtigungsterminen können gerne folgende Personen kontaktiert werden:

HBI Friedrich Ploiner jun.
kommando(at)ff-grafenwoerth.at
0676 / 3315475

LM Manfred Ploiner
jugend(at)ff-grafenwoerth.at
0699 / 11886619

 
 
17.11.2008   Unterabschnittsalarm "Brand im Lagerhaus Wagram"
 
Kurz vor Mittag wurden die 5 Feuerwehren des Unterabschnites Grafenwörth zu einem Dachstuhlbrand in der Lagerhauswerkstätte gerufen. Ausgelöst durch Schweißarbeiten an der Dachkonstruktion der Werkstätte waren die Dachisolierung in Brand geraten.

Glücklicherweise hatte ein Arbeiter - kurz vor der Mittagspause Rauch durch die Dachdeckung aufsteigen gesehen und sofort Notruf 122 gewählt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnten dann Mitarbeiter der Werkstätte mittels Pulverlöscher den beginnenden Brand noch ablöschen.

Nicht auszudenken, wenn die Arbeiter schon in der Mittagspause gewesen wären: Dann hätten die anwesenden Feuerwehren etwas mehr Arbeit bekommen .........

anwesend:
FF Wagram - KLF
FF Feuersbrunn - TLF, KLF
FF Grafenwörth - RLF, KDOF
FF Jettsdorf - LF
FF Seebarn - KLF
Polizei Grafenwörth
 
 
15.11.2008   Ausbildungstag "Sicherheit im Innenangriff"
 
Gemeinsam mit mehreren Feuerwehren nahmen sieben Atemschutzgeräteträger unserer Wehr an einer Ausbildung unter dem Motto "Sicherheit im Innenangriff" teil.

Das Team von "ready4fire" - Verein zur Förderung der Feuerwehrausbildung hatte einen Ausbildungstag veranstaltet, wo unter der Anleitung von fachkompetenten Feuerwehrleuten verschiedene Grundlagen des Brandeinsatzes ausgebildet wurden.

In einem Theorievortrag ging es speziell um die Brandentwicklung in Innenräumen, deren Abläufe und wie man als Feuerwehrmann damit umgeht. Im ersten Praxisteil wurde die Handhabung der neuen Hohlstrahlrohre praktisch (und sehr nass!) geübt.

Und dann konnten die Teilnehmer in einer mit Holz befeuerten Übungsanlage einen Löschangriff üben. Praktische Brandbekämpfung mit "Echtfeuer" kann man in den Feuerwehren nur selten üben, darum ist ein solches Training für die Vorbereitung auf den Ernstfall um so wichtiger!
    
    
 
 
 
 
15.11.2008   "Unnötiger" Feuerwehreinsatz auf der S 5
  Wenig Freunde hatten die Einsatzkräfte in den Morgenstunden mit einer Alarmierung zu einem Verkehrsunfall auf die S 5: Bereits um 04:00 für war ein PKW in ein Strassengrben gestürzt, Polizei und Rotes Kreuz waren vor Ort.

Die Polizei ließ aber der PKW ungesichert im Strassengraben stehen und informierte auch keine Notrufstellen. In der Morgendämmerung meldeten dann vorbeifahrende Lenker den vemeintlichen Unfall über Notruf 122 - Feuerwehr rückt aus. Der nächste Lenker rief Notruf 144 - Rotes Kreuz rückt aus....

Diese Spazierfahrten hätten leicht vermieden werden können ...........
 
 
10.11.2008   Nächtliche Strassenreinigung in Wagram
 
Um 22:30 wurden den Feuerwehren Wagram und Grafenwörth von der Polizei angefordert: In der Schulstrasse in Wagram hatte am Abend ein Landwirt auf über 500 m Länge Dünger (Abfallprodukt der Zuckerfabrik) von seinem Anhänger verloren.

Die klebrige Masse bedeckte die Hälfte der Fahrbahn bis zu 5 cm hoch. Nachdem ein Anrainer den Vorfall bei der Polizei angezeigt hatte, mußten die Feuerwehren zu nächtlicher Stunde noch tätig werden.

Mittels Radlader vom Lagerhaus bzw. mit Schaufel und Besen konnte die Strasse wieder halbwegs sauber gebracht werden. Und aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde in den Kurven bzw an der Kreuzung noch zusätzlich die Strasse mit Wasser gereinigt.
 
  
 
 
07.11.2008   "Brand in KFZ-Werkstätte in Feuersbrunn"
 
So lautete die Übungs-Alarmierung für die fünf Feuerwehren des Unterabschnittes Grafenwörth. Die FF Feuersbrunn hatte bei der Fa. Eckenfellner ein umfangreiches Szenario vorbereitet: Werkstättenbrand dargestellt mit künstlichem Rauch, Lärm über Lautsprecherboxen, Flammen mit Blitzleuchten, Acetylenflaschen und natürlich auch mehrere Verletzte Personen im Brandgeschehen. Keine leichte Aufgabe, die den Feuerwehrleuten durch die Übungsleitung gestellt wurde: Jede Wehr hatte mind. einen Atemschutztrupp zu stellen, die Löschangriffe bzw Menschenrettungen durchzuführen hatten.

Das Überwachungsteam des Abschnittsfeuerwehrkommandos legte dabei ganz besonderen Wert auf die Organisation der Übungsleitung und auf die Arbeit der Atemschutztrupps, insbesondere auf die AS-Überwachung durch die jeweiligen Gruppenkommandanten der Einsatzfahrzeuge.

Teilnehmer:
FF Feuersbrunn TLF, KLF 14 Mann
FF Wagram KLF, 5 Mann
FF Jettsdorf LF, 9 Mann
FF Seebarn KLF, 5 Mann
FF Grafenwörth RLF, KLF 15 Mann
AFKdo als Übungsüberwacher 6 Mann
 
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