Containersystem für Versorgungsfahrzeug
Gemeinsam mit dem Versorgungsfahrzeug wurde ein umfangreiches Rollcontainersystem zum Transport von Einsatzgeräten angeschafft. Je nach Einsatzlage kann somit von den Feuerwehrmitgliedern die passende Ausrüstung mitgenommen werden.
Das Containersystem spart dadurch nicht nur ein ganzes Fahrzeug im Fuhrpark der FF Grafenwörth ein, sondern erlaubt auch eine höhere Flexibilität und bietet durch seine rasche Erweiterbarkeit eine Sicherheit für künftige Einsatzanforderungen.
- Container "Brandeinsatz"
Der Rollcontainer "Brandeinsatz" ist standardmäßig direkt auf dem Fahrzeug verlastet. Der Container ist dabei so gestaltet, dass sämtliche Ausrüstung aufgenommen werden kann ohne den Container absetzen oder die Ladebordwand öffnen zu müssen. Inhalt des Containers: 3 Stück Atemschutzgeräte samt Zubehör, 6 Atemschutzmasken, 6 Paar Branddiensthandschuhe, 3 Reserve-Flammschautzhauben, Mineralwasser, 2 Bioversalfeuerlöscher, 6 Reserve-Atemluftlfaschen, Notrettungsset, Rettungsleine
- Container "Technischer Einsatz"
Der Container "Technischer Einsatz" ist ebenfalls ständig auf dem Fahrzeug stationiert (Ausnahme: größere Transportfahrten) und auch hier können die Geräte von der Seite aus entnommen werden. Inhalt: Stromerzeuger 5kVA, Fluterstativ 4,5m, 2 Kabeltrommeln, 2 Fluter 1000W, 6 faltbare Verkehrsleitkegel, Absperrband, Leinen, Müllsäcke, 20l-Kanister mit Reservetreibstoff für Stromerzeuger, Ölbindemittel
- Container "Pumpen I"
Durch seine Beladung kommt der Container "Pumpen I" in erster Linie bei Wasserschäden kleineren Umfangs und zur Hilfeleistung im Katastrophenfall zum Einsatz. Gemeinsam mit einem Stromerzeuger kann dieser Container als unabhängige Einheit betrieben werden und das Versorgungsfahrzeug bleibt für Logistikaufgaben frei. Beladung: Wassersauger, 2x Unterwasserpumpe, 5x B-Schlauch, 2x B-Schlauch kurz, Saalbachschlüssel, mobiler Stromverteilerkasten, Leinen, Wathosen
- Container "Pumpen II"
Der Container "Pumpen II" trägt das "schwere Geschütz" der FF Grafenwörth: Die Schmutzwasserpumpe vom Typ MAST ATP20 mit einer maximalen Förderleistung von 2400l/min und einem Einlass für Schmutzteile bis zu 80mm Durchmesser eignet sich vor allem für den Einsatz nach schweren Unwettern oder Vermurungen, wenn stark verschmutztes Wasser mit Schwebstoffen beseitigt werden muss. Zusätzlich findet man auf dem Container auch das Zubehör zur Schmutzwasserpumpe wie einen Flachsaugkrümmer oder 4 Stück A-Druckschläuche.
- Container "Motorsäge"
Zum Einsatz nach Unwetterkatastrophen oder für sonstige technische Hilfsleistungen ist der Container "Motorsäge" gestaltet. Mit seiner Ausstattung (2x Motorsäge, div. Anschlagmittel, Reservematerial, Greifzug, Höhensicherungsausrüstung) führt er alles mit was bei Arbeiten an Bäumen gebraucht werden könnte.
- Container "Greifzug"
Der Container "Greifzug" trägt Materialien zur Errichtung eines Lastenzuges. Neben dem Greifzug selbst sind auch sämtliche Zubehörteile wie Stahlseile, div. Anschlagmittel, eine Freilandverankerung und schweres Werkzeug auf dem Container verstaut. Der Inhalt des Containers kann somit bei Bergungen in schwierigem Gelände oder zur Sicherung von absturzgefährdeten Objekten eingesetzt werden.
- Container "Löschangriff"
Einsatzzweck des Containers "Löschangriff" ist in erster Linie die Ergänzung anderer Einheiten. So kann der Container bspsw. gemeinsam mit den "Pumpen"-Containers eingesetzt werden um durch die Schlauchreserve Wasser über längere Distanzen fördern zu können. Aber auch zur Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten des RLF bei Bränden bzw. als Reservematerial kann der Container genutzt werden. Inhalt: 6 Stück B-Schlauch, 8 Stück C-Schlauch, Standrohr, Hydrantenschlüssel, Strahlrohre, Übergangsstücke, Sammelstück, 2x Verteiler, Druckbegrenzungsventil
- Container "Leer"
Der Leercontainer mit Totmannbremse dient hauptsächlich dem sicheren Transport von sperrigen Gütern, Gepäck (Fahrten der Feuerwehrjugend zu Lagern) oder verschmutztem Einsatzgerät.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. Dezember 2011 um 18:28 Uhr
Geschrieben von: Manfred Ploiner
Freitag, den 01. April 2011 um 10:16 Uhr





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