20220221 1Am späten Abend des 21.02.2022 brach in einem Geräteschuppen in Grafenwörth aus unbekannter Ursache ein Brand aus, welcher rasch auf den gesamten Schuppen übergriff und das angrenzende Wohnhaus bedrohte. Wenige Minuten später kämpften 70 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen gegen das Feuer.

 

20220221 4Von der ersten Mannschaft der Feuerwehr Grafenwörth wurden umgehend zwei Löschleitungen in den Innenhof des Anwesens gelegt um ein Überschlagen des Brandes auf den Wohntrakt zu verhindern. Die nach und nach eintreffenden Feuerwehren Jettsdorf, Feuersbrunn, Seebarn und Wagram bauten schließlich einen umfassenden Löschangriff auf, welcher schon bald Wirkung zeigte.

 

20220221 5„Rund 30min nach Einsatzbeginn hatten wir den Brand unter Kontrolle, das Wohnhaus konnte erfolgreich gerettet werden, verletzt wurde niemand“ berichtet Kommandant Gerald Heiß. Nun widmeten sich die Feuerwehren dem Niederschlagen des Brandes und der Suche nach Glutnestern. Mühsam arbeiteten sich mehrere Atemschutztrupps mit einer Wärmebildkamera durch das schon teilweise eingestürzte Brandobjekt.

 

20220221 7Als die Gefahr durch die einstürzenden Gebäudeteile für die Einsatzkräfte zu groß wurde, wurde entschieden, die Brandruine gezielt zum Einsturz zu bringen. Mittels Teleskoplader der Feuerwehr Seebarn und Wechselladefahrzeug der Feuerwehr Grafenwörth konnte dieses Ziel rasch erreicht werden und sicheres Arbeiten bei den Nachlöscharbeiten war wieder möglich.

 

Unterstützt wurden die örtlichen Feuerwehren auch dieses Mal wieder dankenswerterweise von einem Bereitschaftsteam des Rotes Kreuzes zur Sicherheit der Feuerwehrleute und durch das Abschnittsfeuerwehrkommando Kirchberg/Wagram in der Einsatzführung.

 

Zurück im Feuerwehrhaus folgte eine grobe Dekontaminierung von Ausrüstung und Mannschaft und ein Wiederaufrüsten der Einsatzfahrzeuge. Rund vier Stunden nach Einsatzbeginn konnte wieder Einsatzbereitschaft gemeldet werden.